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Brief aus dem Atelier 15 - Oktober 2014

Der "Brief aus dem Atelier" des Monats November ist wie im vergangenen Jahr eng verbunden mit der Kunstaktion der "Jahresgaben".
Sie bietet alljährlich zu einem 30% reduziertem Preis Bilder an. Sie wollen einerseits ein Dankeschön für Menschen sein, die sich mit meiner schöpferischen Arbeit interessiert verbunden fühlen. Andererseits wird durch die Teilnahme an der Aktion meine Malarbeit in der Atelierklausur unterstützt. So kann ich die Projekte im Außenfeld verringern und mehr Malzeit für mich gewinnen.

Die Aktion der "Jahresgaben 2013" ist sehr erfolgreich verlaufen. Viele haben die Bezahlform des "Malstipendiums" gewählt. So konnte ich mich das ganze Jahr über an dem Förderungscharakter der Aktion erfreuen und an die konkreten Menschen dahinter erinnern. Das fühlte sich sehr angenehm an.

Sie finden die Jahresgaben 2014 auf meiner Internetseite. In diesem Jahr beinhaltet die Aktion 24 ausgesuchte Bilder. Wie im vergangenen Jahr biete ich neben der Präsentation im Internet auch einen digitalen Katalog im pdf Format zum Download an. Diesem können Sie alle Einzelheiten zum Kauf der Bilder und zum "Malstipendium" entnehmen. Für Fragen zu Bildern und Konditionen finden Sie alle nötigen Kontaktdaten am Fuß dieser E-Mail und im Impressum meiner Internetseite.


Das diesjährige Jahresgabenbild Nr. 1 (Florale Partitur 1 a-q) habe ich gleichzeitig als Bild für den Zuruf des Monats November ausgewählt und den Text darauf hin zugesprochen. Es markiert den Beginn eines neuen Zyklus. Er hat sich aktuell unter dem Namen „Florale Partituren“ in meine Bilderfährte eingeschrieben.
Zuruf im November 2014

Ich zeichne seit längerem mehr und mehr mit der Schere. Diesbezüglich betrachte ich die "Floralen Partituren" als eine intensive Weiterentwicklung. Es geht mir hier nicht nur um florale Linienbewegungen und das darin eingebettete abstrakte Blumenmotiv, sondern um eine Komposition strömender Umräume und Liniaturen, die Klang und Bewegung visualisieren möchten.

Die in floralen Fließformen daher kommenden, unbemalten Büttenpapiere bedeuten mir Klangräume, die das Motiv erweitern und so Umräume gewähren, in denen die Figur sich ausbreiten, ausatmen und tönen kann.

Dies ist mir ein Sinnbild für die bereits vorhandenen Möglichkeiten, die einen Menschen umhüllen und umströmen, in denen er oder sie gestaltend aktiv werden kann, aber nicht muss. Auch die nicht ergriffenen Möglichkeiten gehören zu einem menschlichen Leben dazu, sowie die nicht gebauten Häuser eines Architekten.

Herzliche Grüße,

Ihr Gerhard Mevissen
Monschau, 30. Oktober 2014