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Brief aus dem Atelier


Liebe Freundinnen und Freunde kontemplativer Kunst

Eine gesundheitliche Krise hat mich zunächst seit Anfang des Jahres in eine starke Defensive gebracht und mir dann mehr und mehr eine Atelierklausur verordnet, die viel Zeit für das Malen und das Lesen geöffnet hat.
Ich habe in den vergangenen sieben Jahren in großer Leidenschaft den Dialog mit meinem kulturellen Außenfeld ausgelebt und viele Aktionen, Projekte, vier Kunstbücher ausgestaltet. Besonders möchte ich die Errichtung der "Lichtung Stillefeld", die aufwändigen "Zeitheftungen-Buchorte"-Projekte in Köln und Krefeld nennen, und die intensiven Bild-Buch-Vorstellungen des "Zurufe-Zyklusses" im Jahr 2012.
Seit längerer Zeit wuchs schon in mir das notwendige Bedürfnis, mich wieder intensiver in mein Malersein d.h. ins Atelier zurückzuziehen und dafür die Projektaktivitäten für einige Zeit ruhen zu lassen.

So möchte ich nun diese Akzentverschiebung hin zum Atelier als Malort und Ort der Begegnung mit interessierten Menschen durch überbrückende Maßnahmen neu gestalten. Der erste Schritt ist hier die Neukonzipierung der Homepage. Bislang wurde sie von meiner Tochter Lisa entwickelt und gestaltet, vor allem als Informationsplattform für meine Projektaktivitäten. Dafür gilt ihr mein großer, herzlicher Dank! Das waren viele, lange Jahre der intensiven Zusammenarbeit.
Die Neuausrichtung der Homepage hat der Künstler Chris Schlag aus Leipzig übernommen. Herzstück ist nun auf der Startseite eine kleine Ausstellung, die fünf- bis sechsmal im Jahr wechselt, ein "Zuruf des Monats" und informative Seiten über meine bisherige schöpferische Arbeit.
Wenn Ihnen die neue Homepage gefällt, bitte verbreiten Sie sie weiter.
http://www.gerhard-mevissen.de

Ein zweiter Schritt der Veränderung ist der Newsletter. Fortan werde ich ihn selbst schreiben als "Briefe aus dem Atelier". Hierin möchte ich Neuigkeiten ankündigen oder meine geistigen Bewegungen aus dem Atelierleben verbreiten.
Ich überlasse mich nun mehr und mehr und ungebrochener dem Schöpferischen.
So verwandelt sich meine Zeit in kleine, bewußt erlebte Augenblicke. Die Zeit dehnt sich und ich werde in größerer Tiefe bereit für freie Eingebungen, für neue Zurufe.
Ich stelle mir keine Aufgaben, ich empfange frei und spontan. So öffnet sich allmählich der Bildraum für neue Bildwelten und mein Malerleben sucht sich eine Daseinsform mit einer höheren Ereignislosigkeit, dem Zeitkorridor einer Geistigkeit von Freiheit und Weite. Davon handelt meine erste Homepageausstellung.
Ich wünsche Ihnen gute, fruchtbare Erfahrungen damit.

Herzliche Grüße,

Ihr Gerhard Mevissen
Monschau, 27. August 2013